Revitalisierung Osteuropa

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The "United States of Europe" and the Euro

The "United States of Europe" and the Euro: Professor Karl Wohlmuth has submitted a paper at the Annual Conference of the Research Institute of the IWVWW on The "United States of Europe" – A revival?. The conference was held at the Humboldt University in Berlin on May 11, 2012. The Research Institute is a partner institute of IWIM. In the conference contribution Professor Karl Wohlmuth highlights the relevance of the concept of the "United States of Europe" for the stabilization of the Euro system:

The discussion about the "United States of Europe" is intensified in recent times, in political as well as in academic circles. This has various reasons: first, it is considered as necessary to deepen the European integration process because of the fact that various important policy areas are not yet covered. Second, steps towards political unification are considered as vital in order to save the Euro as it turned out that crisis management so far was not successful in Europe. Third, the formation of the G20 group shows that Europe has to unify politically in order to impact on the decision-making processes on world economy and world politics affairs. 

Experiences over 30 months of hectic crisis management in Europa show that five issues are most important and have to be addressed: first, the failure of the European Constitution has quite negative effects on European integration and on crisis management as the Lisbon Treaty is not a full substitute; second, the economic policies in Europe are not coherent as there were no further steps towards a unified European economic policy; third, the European Central Bank is overburdened with tasks as there is no balance between various economic policy actors in the Eurozone; fourth, the lack of progress towards a deeper European integration process is paralyzing decision-making processes in Europe and is leading to uneven and unsustainable growth patterns; and fifth, the neglect of all lessons from the "political economy of reform policies" in Europe has impeded seriously the crisis management. 

It is shown in this contribution that these five properties of the unfinished European integration process have negative repercussions on Europe, and especially so on the Eurozone and the Euro. Therefore concerted steps towards political unification and towards the project "United States of Europe" are inevitable in order to save the Euro, the Eurozone and the European integration process.

The paper is published as the number 41 in the Globalization of the World Economy Series of IWIM (Link IWIM White Series Discussion Papers). An extended and revised version of the conference paper will be published in the next issue of "Berichte", the journal of the Research Institute of IWVWW in Berlin. The paper is in German language but has an English Abstract.

 

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Diskussion über Griechenland, die Euro-Krise und die "Vereinigten Staaten von Europa"

Professor Karl Wohlmuth, Universität Bremen und Theo Schlüter, Radio Bremen:

Diskussion über Griechenland, die Euro-Krise und die "Vereinigten Staaten von Europa"

Vgl. die vollständige Pressemitteilung von Radio Bremen (Vollständiger Text der Pressemitteilung: http://www.radiobremen.de/unternehmen/presse/radio/nwr1264.html)

 

Professor Wohlmuth beim Interview im Presseclub zu Bremen

Die Sendung zum Nachhören (vgl. Audiodatei)

Karl Wohlmuth: Plädoyer für die "Vereinigten Staaten von Europa" 

Freitag, 15. Juni 2012, 15.05-16.00 Uhr 

Nordwestradio unterwegs, Freitag, 15. Juni 2012, 15.05-16.00 Uhr 

 

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Akademische Disputation in Berlin – Professor Domdey wird 85 Jahre

Akademische Disputation an der Humboldt-Universität zu Berlin: Anlässlich des 85. Geburtstages von Prof Dr. Karl Heinz Domdey fand an der Humboldt-Universität zu Berlin im November 2011 eine Akademische Disputation statt. Geehrt wurde Prof. Dr. Karl Heinz Domdey für seine bedeutenden Beiträge zur Wirtschafts- und Gesellschaftsanalyse und für seine unermüdliche und erfolgreiche Arbeit für das Forschungsinstitut der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung für Weltwirtschaft und Weltpolitik/IWVWW e. V. Das IWIM gratuliert dem Jubilar sehr herzlich und dankt ihm für die enge und vertrauensvolle Kooperation in den letzten 20 Jahren. Mit der Zeitschrift "Berichte" hat Prof. Domdey ein wichtiges wissenschaftliches Publikationsorgan geschaffen, das auch früheren DDR-Ökonomen eine Stimme gab. In den "Berichten" werden Beiträge zu wichtigen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Fragen dargelegt und aus unterschiedlicher Sichtweise präsentiert. Der dokumentarische Teil enthält viele wichtige Dokumente von europäischer und internationaler Bedeutung.

Professor Dr. Karl Wohlmuth vom IWIM ist Mitglied des Präsidiums der IWVWW e. V. (Link zur Homepage: http://www.iwvww.de/ ). Das IWIM und seine MitarbeiterInnen haben in den "Berichten" zahlreiche Aufsätze veröffentlicht und auch in anderen Reihen des Berliner Forschungsinstituts publiziert.  Ein gemeinsames Forschungsprogramm vom Forschungsinstitut der IWVWW e. V. und vom IWIM zum Thema "Transformationsprozesse in Osteuropa und Ostasien"  ist über viele Jahre sehr erfolgreich durchgeführt worden (vgl. Link zu dem Kooperationsprogramm: http://www.iwim.uni-bremen.de/Jawi2005.htm). Prof. Domdey ist an weiteren Beiträgen aus dem Umfeld des IWIM für die Publikationsorgane des Forschungsinstituts der IWVWW e. V. sehr interessiert.

 

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Forschungsbereich: Strategien zur Revitalisierung des osteuropäischen Wirtschaftsraumes

(1) Titel: Strategien zur Revitalisierung des osteuropäischen Wirtschaftsraumes - Lehren aus der Entwicklung von Ostasien für Osteuropa (Transformationsprozesse in Osteuropa und in Ostasien)
(2) Bearbeiter: Prof. Dr. Karl Wohlmuth, Prof. Dr. Karl-Heinz Domdey (Forschungsinstitut der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung Weltwirtschaft und Weltpolitik, Berlin)
(3a) Inhalt und Methodik des Forschungsvorhabens: Untersuchungsgegenstand sind erstens, realistische Strategien der Transformation von Planwirtschaften in Marktwirtschaften am Beispiel osteuropäischer Länder; zweitens, interregionale und regionale Kooperationsstrategien zur Unterstützung des Transformationsprozesses ("Zweites Europäisches Wiederaufbauprogramm"); und drittens, neue Formen der Unternehmenskooperation Ost-West unter den Bedingungen der Transformation.
Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens werden die Erfahrungen der ostasiatischen Länder bei der erfolgreichen Transformation ihrer Volkswirtschaften genutzt, um Strategien für die Transformation der osteuropäischen Länder in die Marktwirtschaft zu diskutieren. Grundlage ist die methodische Konzeption, die von Prof. Wohlmuth 1993 entwickelt wurde ("Die Revitalisierung des osteuropäischen Wirtschaftsraumes - Chancen für Europa und Deutschland nach der Vereinigung", Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium, Nr. 29, 1993). Insbesondere geht es in dem Projekt darum, die Strategien der erfolgreichen Weltmarktintegration ostasiatischer Länder, die Strategien einer offensiven Industrie- und Unternehmenspolitik in Ostasien, und die Strategien einer aktiven regionalen Kooperationspolitik in diesem Raum auszuwerten und mögliche Leitideen/Strategieempfehlungen für Osteuropa abzuleiten. Im Gefolge der Asienkrise stellte sich auch die Frage, wie die Krisenentwicklung in Ostasien zu erklären ist und welche Konsequenzen sich für Osteuropa ergeben können.
(3b) Abgeschlossene Studien und Projekte im Rahmen des Forschungsvorhabens
(4) Förderung:
Universität Bremen, Forschungsinstitut der der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung Weltwirtschaft und Weltpolitik (IWVWW), Berlin, ACE-Programm der Europäischen Kommission 
(5) Eingliederung in einen Forschungsverband: Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management 
(6a) Veröffentlichungen seit 2000:
Heimann, Beata (2005): "The comparison of the Polish tax system with the tax system in the EU countries. Implications for the international location competitiveness", Diss., Schriftenreihe des Instituts für Weltwirtschaft und Internationales Management, Band 12, Lit-Verlag, Münster und Hamburg.
Yun, C. (2004): "Production Network Development in Central/Eastern Europe and Its Consequences", Materialien des Wissenschaftsschwerpunktes Globalisierung der Weltwirtschaft, Band 33. 
Wohlmuth, K. (2004): "Belarus, die Osterweiterung und die Transformation in der Russischen Föderation. Wie wird der Transformationsprozeß von Belarus international bewertet?", Materialien des Wissenschaftsschwerpunktes Globalisierung der Weltwirtschaft, Band 29.
Sell, A./Schauf, T. (Hrg.) (2003): "Bilanz und Perspektiven der Transformation in Osteuropa", Bd. 10 (Tagungsband zur VII. Jahreswirtschaftstagung des IWIM 2001), Lit-Verlag, Münster und Hamburg. 
Hozumi, T./Wohlmuth, K. (Hrsg.)/Knedlik, T. (Assistant Editor): "After the Asian Crisis - Schumpeter and Reconstruction", Bd. 9, Lit-Verlag, Hamburg und Münster 2003.  
Heimann, B. (2002): " Employment-conditional tax credit - an alternative for Poland? What can Poland learn from the British Working Family Tax Credit?" in: Berichte des Forschungsinstituts der IWVWW e.V., Berlin. S. 54-59.Hozumi, T./Wohlmuth, K. (Hrg.) (2000): "Schumpeter and the Dynamics of Asian Development", Schriftenreihe des Instituts für Weltwirtschaft und Internationales Management, Bd. 7, Lit-Verlag, Hamburg, Münster u.a. 2000.  Wohlmuth, K. (2000): "Asian Economic Development: A Role for National or Regional Innovation Systems?", In: Berichte des IWVWW e. V., Berlin, 10. Jg. (2000), Nr. 95, S. 33 - 46. 
Wohlmuth, K. (2000): "Globalisierung und Weltwirtschaftspolitik, In: Berichte des IWVWW e. V., Berlin, 10. Jg., Nr. 90. S.14-15. 
Schauf, T. (2000): "Schumpeter und die Dynamik der asiatischen Wirtschaftsentwicklung – Schritte hin zu einem besseren Verständnis der Zusammenhänge, in: Berichte des Forschungsinstituts der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung Weltwirtschaft und Weltpolitik (IWVWW) e. V., Berlin, 10. Jg., Nr. 95, S. 47 - 52.
(6b) Publikationen 1996-1999

(3b) Abgeschlossene Studien und Projekte im Rahmen des Forschungsvorhabens
Studien zu Korea, Taiwan, Japan und der VR China einerseits, zu Estland, Russland, Polen und der Bundesrepublik Jugoslawien andererseits, wurden neben konzeptionell ausgerichteten Grundlagenstudien etwa zu der Rolle von regionalen und nationalen Innovationssystemen in Asien angefertigt. 
In einem Forschungsprojekt über Korea wurde die Rolle der Chaebols im Rahmen der technologischen Entwicklung Koreas untersucht. In bezug auf Taiwan wurden die Kooperationsbeziehungen zwischen Taiwan und Festlandchina analysiert. Im Rahmen der Kooperation mit der Aichi Universität in Toyohashi, Japan, wurde auf spezifische Aspekte der Asienkrise in bezug auf die Rolle von Japan eingegangen. Zudem wurden Arbeiten zur Rezeption der Schumpeterschen Theorien in Japan und Studien zum japanischen Innovationssystem vorgelegt. Im Rahmen der Forschung über die Weltmarktintegration der VR China (vgl. auch das entsprechende Projekt) wurden Aspekte der Wirtschaftsreform- und Handelspolitik, der Politik gegenüber Direktinvestitionen, der Folgen von Infrastrukturprojekten wie dem Drei-Schluchten-Staudamm, die Rolle der Interessengruppen bei der wirtschaftspolitischen Entscheidungsbildung sowie Aspekte der Finanzmarktentwicklung und der Finanzsektorreform in China diskutiert. · Eine Studie über die Rolle der Selbstverwaltungseinrichtungen bei der Transformation der Wirtschaft in Estland wurde abgeschlossen. In Bezug auf die Russische Föderation wurde und wird in Forschung und Lehre auf die Folgen der Asienkrise für Russland eingegangen. Die Forschungen über die Wirtschaftsprobleme der Bundesrepublik Jugoslawien wurden in mehreren Arbeiten in Kooperation mit Prof. Dr. Djorde Popov, Universität Novi Sad, fortgesetzt. 
Im Dissertationsprojekt "The Comparison of the Polish and German Tax Systems. Implications for International Locational Competitiveness" von Frau Beata Pawlowska aus Danzig, Polen wurden die Möglichkeiten untersucht, das polnische Steuersystem so zu reformieren, dass der Beitritt zur EU unter Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit erfolgen kann und eine Verbesserung der Standortwettbewerbsfähigkeit bei hoher Beschäftigung und nachhaltigem Wachstum erreicht wird. Die Dissertationsschrift von Frau Heimann wird in Kürze beim Lit-Verlag veröffentlicht.

(6b) Publikationen 1996-1999
Bass, H.- H. (1999): "Japans Nationales Innovationssystem: Leistungsfähigkeit und Perspektiven", Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 66.
Hozumi, T. (1999): "Schumpeters Theorien in Japan: Rezeptionsgeschichte und gegenwärtige Bedeutung", Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 65.
Wohlmuth, K. (1999): "Global Competition and Asian Economic Development. Some Neo-Schumpeterian Approaches and their Relevance. Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 63  (vgl. auch K. Wohlmuth, Asian Economic Development: A Role for National or Regional Innovation Systems?, S. 33 - 46, in: Berichte des IWVWW e. V., Berlin, 10. Jg. (2000), Nr. 95.
Popov, D. (1998): "Auslandsinvestitionen in der BR Jugoslawien,  Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 57 (und veröffentlicht in Berichte des IWVWW e. V., Berlin, 9. Jg., Nr. 81, S. 48 - 69)
Bass, H.-H. / Wohlmuth, K. (1996): China in der Weltwirtschaft. Mitteilungen des Instituts für Asienkunde Nr. 271, Hamburg, Institut für Asienkunde. Lippold, M. (1996): "South Korean Business Giants, Organising Foreign Technology for Economic Development (Daewoo, Hyundai, LG and Samsung), Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium Nr. 44 (dies ist die Kurzfassung einer längeren Forschungsarbeit des Verfassers zu diesem Thema; eine Kurzfassung erschien 1997 unter M. Hagemeister in deutscher Sprache in Berichte des IWVWW e. V., Berlin, 7. Jg. (1997), Nr. 61, S. 31 - 63 und Berichte des IWVWW, 7. Jg. (1997), Nr. 62, S. 51 - 56; vgl. auch M. Hagemeister, 1999, The Four Largest South Korean Business Groups and Foreign Technology: Acquisition of Technology and Foreign Direct Investment, S. 59 - 79, in: Prometheus, Vol. 17, No. 1).
Popov, D., Die Integration der Bundesrepublik Jugoslawien in die Weltwirtschaft nach Aufhebung der Sanktionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen – Perspektiven und Schwierigkeiten, Berichte aus dem Weltwirtschaftlichen Colloquium der Universität Bremen, Nr. 43, 1996 (1997 erschienen in Berichte des IWVWW e. V., Berlin, 7. Jg. (1997), Nr. 55, S. 55 - 66 und Berichte des IWVWW, 7. Jg. (1997), Nr. 56, S. 38 - 48)
Schumacher, T. (1996): Bedeutung, Probleme und Perspektiven der wirtschaftlichen Selbstverwaltung im Rahmen des Transformationsprozesses in der Republik Estland am Beispiel des Aufbaus der estnischen Industrie- und Handelskammer, Dissertation, Universität Bremen, Bremen 1996. (vgl. auch die Buchpublikation Transformation und wirtschaftliche Selbstverwaltung – das Beispiel Estland, Frankfurt am Main et al.: Peter Lang Verlag 1997).

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